Private KK 3 Jahre

Seit dem 1.4.2007 haben versicherungspflichtig Beschäftigte erst dann die Möglichkeit, in eine Private KK zu wechseln, wenn sie mit ihrem Arbeitsentgelt in 3 aufeinander folgenden Jahren die Jahresarbeitsentgelt- bzw. Versicherungspflichtgrenze überschritten haben und im folgenden Jahr die Versicherungspflichtgrenze wahrscheinlich überschreiten werden. Seit 2003 können bei der Krankenversicherung die Beitragsbemessungsgrenze und die Versicherungspflichtgrenze auseinanderfallen, da es seitdem zwei unterschiedliche Versicherungspflichtgrenzen gibt: zum einen die für Arbeitnehmer, die bereits vor dem 1.1.2003 privat krankenversichert waren, und zum anderen die für Arbeitnehmer, die erst nach dem 31.12.2002 erstmals die Möglichkeit hatten, sich privat krankenzuversichern:
a) Arbeitnehmer, die am 31.12.2002 privat krankenversichert waren:
Für sie gilt die besondere Versicherungspflichtgrenze in Höhe von 43.200 EUR (für 2008). Ein Arbeitnehmer, dessen beitragspflichtiges regelmäßiges Arbeitsentgelt 2005 mehr als 42.300 EUR, 2006 und 2007 mehr als 42.750 EUR betrug und 2008 voraussichtlich mehr als 43 200 EUR betragen wird, ist ab 2008 auch weiterhin versicherungsfrei in der gesetzlichen Krankenversicherung und kann weiterhin in seiner privaten Krankenversicherung bleiben. Liegt das Bruttoentgelt unter diesem Betrag, kann sich der Arbeitnehmer auf Antrag von der Versicherungspflicht befreien lassen und weiterhin in der privaten Krankenversicherung bleiben. Dann ist jedoch eine Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung generell nicht mehr möglich.
b) Arbeitnehmer, die am 31.12.2002 gesetzlich krankenversichert waren:
Für sie gilt die allgemeine Versicherungspflichtgrenze in Höhe von 47.250 EUR (für 2006 und 2007) und 48 150 EUR für 2008. Ein Arbeitnehmer, dessen beitragspflichtiges regelmäßiges Arbeitsentgelt 2005 mehr als 46.800 EUR betrug, 2006 mehr als 47.250 EUR und 2007 mehr als 47.700 EUR betrug und 2008 voraussichtlich mehr als 48.150 EUR betragen wird, ist ab 2008 versicherungsfrei in der gesetzlichen Krankenversicherung und kann sich privat versichern. Es besteht aber für alle Arbeitnehmer, die die Versicherungspflichtgrenze überschreiten, die Möglichkeit, als freiwilliges Mitglied in der gesetzlichen Krankenkasse zu bleiben. Der Wechsel in eine private Krankenversicherung liegt ausschließlich in der Entscheidung des Arbeitnehmers.

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Barmenia Private KK

Zusätzlich begrenzen einige Anbieter die Erstattungshöhe in den ersten Jahren und legen eine sog. Zahnstaffel zugrunde, die z. B. in den ersten vier Jahren jeweils nur 300 EUR Kostenübernahme vorsieht, also nach vier Jahren auf insgesamt maximal 1.200 EUR limitiert sind. Erst danach wird der volle Leistungsumfang gewährt.
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Allgemeines zum Thema Private KK

Beiträge des Arbeitnehmers zu einer GKV werden beim laufenden Lohnsteuerabzug durch die in die Lohnsteuertabelle eingearbeitete Vorsorgepauschale steuermindernd berücksichtigt. Die gesetzlichen Arbeitgeberanteile zur Private KK der Arbeitnehmer gehören nicht zum steuerpflichtigen Arbeitslohn. Übernimmt der Arbeitgeber jedoch auch die Arbeitnehmeranteile, so liegt insoweit steuerpflichtiger Arbeitslohn vor. Wenn die Beiträge des Arbeitnehmers oder die ihm als Arbeitslohn zugerechneten, vom Arbeitgeber übernommenen Arbeitnehmerbeiträge zusammen mit den übrigen Vorsorgeaufwendungen des Arbeitnehmers die Vorsorgepauschale übersteigen, können sie bei einer Veranlagung zur Einkommensteuer als Sonderausgaben geltend gemacht werden.

Kostenloser Tarifvergleich Private KK

Die PKV ist in der Regel eine Entscheidung für das Leben und entsprechend sorgfältig vorzubereiten. Wichtig ist, dass ein voraussichtlich langfristig stabiler Krankenversicherer gewählt wird.
Verschiedene Ratingagenturen wie Morgen & Morgen, Softfair oder KVpro.de haben sich auf die Beurteilung von Krankenversicherern und deren Produkten spezialisiert. Beachten muss man jedoch, dass sie regelmäßig nur auf Basis von Vergangenheitsdaten versuchen können, Aussagen für die Gegenwart und Zukunft zu treffen.
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Private KK wechseln

Mit Vordatierungen wollen Krankenversicherer privat Versicherten, die nicht bis zum 31.12.2008 wechseln können, die niedrigeren Prämien der „alten Welt“ sichern. Die Anträge werden dabei häufig über einen Zeitraum von weit mehr als sechs Monaten vordatiert.
Nach Ansicht des BaFin verstößt die Praxis der Vordatierung über einen Zeitraum von mehr als sechs Monaten gegen das aufsichtsrechtliche Begünstigungsverbot. Zur Begründung der Rechtsauffassung weist das BaFin auf Folgendes hin:
In der Zeit zwischen Abschluss und technischem Versicherungsbeginn könnten Risikoverschlechterungen eintreten, die weder bei der Prämienbemessung berücksichtigt worden sind noch nachträglich zu einer Prämienkorrektur führten.

Leistungsstufen der Allianz Private KK

Die Allianz Private KK gliedert das übliche Angebot auf und geht mit drei Leistungsstufen in den Wettbewerb um die Vollversicherungskunden. Die mittlere Variante 'Plus' lässt sich zudem in drei unterschiedlichen Variationen abschließen, sodass sich insgesamt fünf verschiedene Tarifvarianten ergeben. Unter 'Plus' gibt es eine 'normale' Variante unter dem Namen 'Plus 90'. Versehen mit dem Zusatz 'P' wird das Primärarztprinzip angeboten. Danach werden Kosten dann voll erstattet, wenn der vorgesehene Primärarzt, zum Beispiel ein Hausarzt, aufgesucht wird. In der Variante 'Plus 100' ist zudem eine erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattung bei Leistungsfreiheit von 15 Prozent des Jahresbeitrags vorgesehen.