Leistung PKV

Leistungsart der PKV. Sie umfasst allgemeine, prophylaktische, konservierende und chirurgische Leistungen , Röntgenleistungen, Behandlung von Mund- und Kiefererkrankungen, Parodontosebehandlung, Füllungen, Zahnextraktion, Bestrahlungen u. a. Die Kosten werden meistens vollständig, manchmal auch nur teilweise (70 bis 100 Prozent) erstattet. Weiterhin gehört zu den zahnärztlichen Leistungen der Zahnersatz. Ebenfalls erstattet werden kieferorthopädische Maßnahmen, funktionsanalytische und funktionstherapeutische sowie implantologische Leistungen . Dazu kommen Materialien und zahntechnische Laborleistungen. Die Leistungen für Zahnersatz und Kieferorthopädie werden meistens nicht vollständig erstattet (z. B. 80 Prozent). Die PKV kann aber auch eine bestehende gesetzliche Versorgung ergänzen (Teilkostenversicherung, z.B. für Beamte) oder Zusatzversicherungsschutz bieten (Zusatzversicherung, z.B. Auslandsreise- Krankenversicherung).
Wesentliche Unterschiede der PKV Leistung zur GKV bestehen in folgenden Punkten:
Leistung PKV   - Bildgrafik Pfeil Risikoadäquate Beiträge: Jede versicherte Person erfordert einen Beitrag abhängig von Eintrittsalter, Geschlecht und Gesundheitssituation.
Leistung PKV   - Bildgrafik Pfeil Geldleistungsprinzip: Privatversicherte zahlen in der Regel die Liquidation der Leistungserbringer selbst und erhalten die versicherten Kosten vom Krankenversicherer in Geld erstattet.
Leistung PKV   - Bildgrafik Pfeil Vertragsfreiheit: Der Versicherte entscheidet mit Ausnahme der substituierenden Krankenversicherung zur Befreiung aus der Versicherungspflicht in der GKV frei über den Umfang und die Dauer des Bestehens des gewünschten Versicherungsschutzes.
Leistung PKV   - Bildgrafik Pfeil Leistungsverbesserungen: Die PKV bietet in verschiedenen Punkten deutlich verbesserte Leistungen gegenüber der GKV.
Leistung PKV   - Bildgrafik Pfeil Geringere Abhängigkeit von demografischen Entwicklungen: Jeder Versicherte spart eine Alterungsrückstellung aus seinen Beiträgen an, die die PKV weniger anfällig macht für das ungünstiger werdende Verhältnis zwischen Beitragszahlern (Arbeitnehmern) und Leistungsempfängern. Allerdings schützt dies nicht vor dem steigenden Durchschnittsalter.

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PKV

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Hier finden Sie weitere nützliche Informationen zum Thema PKV

PKV 2010

Mit der Beitragsbegrenzung für ältere versicherte Ehegatten im Standardtarif und bei einem Gesamteinkommen der Ehegatten unterhalb der Jahresarbeitsentgeltgrenze auf maximal 150 Prozent des durchschnittlichen Höchstbeitrages wurde ein Element der Familienversicherung integriert. Die Ärzte als Leistungsanbieter wurden durch eine Änderung der GOÄ/GOZ an der Finanzierung des Standardtarifs durch die Begrenzung des Abrechnungsfaktors beteiligt. Für die ärztlichen und zahnärztlichen Leistungen wird der 1,7-fache Satz zugrunde gelegt.

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PKV für Beamte

Für Beamte, die nach dem 01.01.1989 in das Berufsleben eingetreten sind und zuvor nicht Mitglied der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) waren, haben die Möglichkeit sich in einer PKV versichern zu lassen, Eine Private Krankenversicherung kann aber auch eine bestehende gesetzliche Versorgung ergänzen (Teilkostenversicherung, z.B. ) oder Zusatzversicherungsschutz bieten. Für mehr Informationen und Vergleich zum Thema PKV für Beamte fordern Sie einfach unverbindlich und kostenlos das von Ihnen gewünschte Info Material an.

PKV für Frauen

Bislang wurde das Geburtskostenrisiko in der Praxis der Tarifierung von Frauenprämien ausschließlich den Frauen zugeordnet. Hiervon sind wegen der in den letzten Jahrzehnten stark veränderten gesellschaftlichen Verhältnisse immer häufiger Frauen betroffen, bei denen Geburtskosten überhaupt nicht anfallen bzw. nicht anfallen können. Die Berücksichtigung der Geburtskosten ausschließlich bei den Frauenprämien wird in der Öffentlichkeit als eine nicht mehr ausgewogene Verteilung des Risikos angesehen und stößt zunehmend auf Kritik. So genannte Unisex-Tarife werden sich in den nächsten Jahren unter Druck der EU-Gesetzgebung aller Voraussicht nach am Markt durchsetzen, was zu steigenden Beiträgen für Männer führen dürfte.

In die PKV wechseln

Ab 2009 gilt, dass Neukunden der PKV ohne Einschränkung den Anbieter wechseln können. Anders als heute nehmen die Versicherten ihre Alterungsrückstellungen künftig zumindest zum Teil mit, begrenzt auf die Altersrückstellungen, die den Basistarif umfassen. Dies verbilligt die Prämien beim neuen Anbieter. Das neue Unternehmen muss den Wechselwilligen im Umfang des Basistarifs aufnehmen und darf keine Risikozuschläge erheben.
Der Versicherte muss dabei nicht in den Basistarif wechseln . Er kann auch in andere Normaltarife übertreten, auch dann erhält er die Alterungsrückstellungen im Umfang des Basistarifs.

IKK PKV

Wer gleichzeitig Mitglied der IKK-Direkt wird, für den kann der Münchener Verein die komplette Abwicklung einschließlich der Abrechnung mit der Kasse übernehmen. Dazu unterschreibt der Kunde eine Zusatzerklärung, über die er zur Kenntnis nimmt, dass die erstattungsfähigen Kosten direkt an den Kunden geleistet werden. Der Münchener Verein wird bevollmächtigt, in diesem Fall das gesetzliche Wahlrecht des Kassenpatienten zur Kostenerstattung stellvertretend zu beantragen. Die Erstattungsansprüche gegen die IKK PKV werden an den Münchener Verein abgetreten.