Allianz PKV

Die Allianz PKV AG (APKV) hat eine neue Tarifgeneration unter dem Namen AktiMed® vorgestellt. In den drei Leistungsstufen "Start", "Plus" und "Best" sollen unterschiedliche Kundensegmente angesprochen werden. "Heute bildet für etwa 60 Prozent der Kunden der Preis ein entscheidendes Kaufkriterium", begründet Vertriebsvorstand Dr. Michael Albert der APKV die Einführung. Die bisherigen APKV-Produkte seien "nur schwer wettbewerbsfähig" gewesen, um die preissensiblen Kunden zu erreichen. Dass Leistung in der privaten Krankenversicherung Geld kostet, demonstriert eindrucksvoll die neue Tarifgeneration der Allianz. Wer von allem das Beste will, zahlt doppelt so viel wie der preisbewusste Kunde, der sich nur knapp über Kassenniveau versichern will. Ob allerdings eine "Best"-Leistung wirklich benötigt wird, zumal sie beispielsweise beim Zahnersatz durchaus kein "Best"-Niveau erreicht, muss jeder für sich entscheiden. Die "Plus"-Tarife scheinen wie so oft die goldene Mitte zu sein und vernünftige Leistung zu bezahlbarem Beitrag zu bieten. Noch muss man allerdings auch auf die langfristige Beitragsentwicklung des Versicherers achten, denn erst ab 2009 müssen Tarife (teil-)portable Alterungsrückstellungen und damit eine "Fluchtmöglichkeit" bei zu starken Beitragsanpassungen vorsehen. Sie möchten mehr Informationen zur PKV der Allianz? Senden Sie uns Ihre Anfrage kostenlos und unverbindlich zu. Unsere unabhängigen Experten beraten Sie gern kostenlos und unverbindlich über die von Ihnen gewünschten PKV Leistungen. Welche Leistungen bietet die Allianz PKV zu welchen Beitragssätzen? Unsere unabhängigen Experten informieren Sie über die Tarife und die Beitragshöhe der Allianz PKV und unterbreiten Ihnen auf Ihren Wunsch auch gern Vergleichsangebote von anderen PKV Anbietern.

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Versicherung PKV

Die gesetzliche Krankenversicherung hat ihren Ursprung in der von Bismarck 1883 ins Leben gerufenen Sozialgesetzgebung, der Reichsversicherungsordnung RVO. Die Grundidee der GKV ist es zu gewährleisten, dass die Kostendeckung für die Grundversorgung im Krankheitsfall sichergestellt wird. Die Versicherungspflicht wurde dabei an einen festgelegten Höchstsatz des Lohnes gekoppelt. Dieses Grundprinzip gilt noch heute. Seit 1996 können gesetzlich Versicherte ihre Krankenkasse frei wählen. Einige Personengruppen, die nicht versicherungspflichtig sind, können freiwillige Mitglieder der GKV werden. Der § 9 SGB V ist hier einschlägig. Die freiwillig Versicherten verdienen meist oberhalb der Versicherungspflichtgrenze und können jederzeit in eine PKV Versicherung wechseln.

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Kostenloser Leistungsvergleich PKV

Grundsätzlich gilt, dass in der PKV nur die Prämie verlangt werden kann, die auf bestimmten Rechnungsgrundlagen beruht und für deren Kalkulation die Bildung von Alterungsrückstellungen verlangt wird. Individuelle Prämienvereinbarungen sind dabei nicht zulässig. Fordern Sie jetzt kostenlos und unverbindlich einen individuellen Leistungsvergleich für Ihre PKV an und lassen Sie sich von unseren unabhängigen Experten kostenlos über die Leistungen der PKV Anbieter informieren.

PKV für Frauen

Bislang wurde das Geburtskostenrisiko in der Praxis der Tarifierung von Frauenprämien ausschließlich den Frauen zugeordnet. Hiervon sind wegen der in den letzten Jahrzehnten stark veränderten gesellschaftlichen Verhältnisse immer häufiger Frauen betroffen, bei denen Geburtskosten überhaupt nicht anfallen bzw. nicht anfallen können. Die Berücksichtigung der Geburtskosten ausschließlich bei den Frauenprämien wird in der Öffentlichkeit als eine nicht mehr ausgewogene Verteilung des Risikos angesehen und stößt zunehmend auf Kritik. So genannte Unisex-Tarife werden sich in den nächsten Jahren unter Druck der EU-Gesetzgebung aller Voraussicht nach am Markt durchsetzen, was zu steigenden Beiträgen für Männer führen dürfte.

Inter PKV

Noch rechtzeitig die Leistungs- und Preisvorteile der alten Welt der PKV sichern, worunter ein niedriger Beitrag ohne Portabilitätskosten gemeint ist - das ist nach Meinung des Mannheimer Krankenversicherers Inter ein guter Grund für seinen neuen Tarif. Denn ab 2009 müssen Vollversicherungen eine teilweise Übertragbarkeit der Alterungsrückstellung beim Wechsel des Versicherers vorsehen. Und das wird die Neubeiträge verteuern. Auf 20 bis 40 Prozent schätzt beispielsweise der größte Internet-Vermittler von Krankenversicherungen, die Impuls AG, den Aufschlag, den Kunden bei einem Abschluss ab nächstem Jahr hinnehmen müssen. Schätzungen von Versicherern sind allerdings zurückhaltender, sie reichen von einigen wenigen Prozent bis zu etwa 15 Prozent Aufschlägen.

PKV für Europa

Der Geltungsbereich der Gesetzlichen Krankenversicherung erstreckt sich grundsätzlich auf Deutschland. Bei Auslandsaufenthalten sind auch Kosten in den Ländern der Europäischen Union und einigen weiteren Ländern, mit denen Sozialversicherungsabkommen bestehen, versichert. Die PKV bietet nach § 1 der Musterbedingungen der Krankheitskostenversicherung Versicherungsschutz in Europa und bis zu einem Monat im außereuropäischem Ausland, längstens aber drei Monate, wenn eine Rückreise nicht ohne Gefahr für die versicherte Person möglich ist.