PKV 2009

Die Einführung des Basistarifs wird nach Einschätzung der PKV auch Auswirkungen auf die Bestandskunden haben, also auf bereits bestehende Verträge. Dass Neukunden ab 2009 bereits höhere Beiträge zahlen müssen, ergibt sich einerseits aus der neuen Portabilität, also der teilweisen Mitgabe der Altersrückstellungen bei Wechsel des PKV-Unternehmens, und zum anderen aus der späteren verstärkten Inanspruchnahme des Basistarifs ab Alter 55. Der Eingriff in bestehende Verträge sei enorm, das Umlagesystem innerhalb der PKV systemfremd und damit die Notwendigkeit einer Klärung der Verfassungsmäßigkeit der Reform unausweichlich, so der PKV-Verband.
 PKV  2009 - Bildgrafik Pfeil Versicherungspflicht für alle
 PKV  2009 - Bildgrafik Pfeil Einführung des Basistarifs in der PKV
 PKV  2009 - Bildgrafik Pfeil Wechselmöglichkeit in den Basistarif jedes Unternehmens zeitlich befristet bis zum 30.6.2009
 PKV  2009 - Bildgrafik Pfeil Überführung des Standardtarifs in den Basistarif
 PKV  2009 - Bildgrafik Pfeil Öffnung der See-Krankenkasse
 PKV  2009 - Bildgrafik Pfeil Einführung des Gesundheitsfonds, des neuen Risikoausgleichs, des einheitlichen Beitragssatzes, einer einheitlichen vertragsärztlichen Gebührenordnung
 PKV  2009 - Bildgrafik Pfeil Wahltarife für Krankengeldanspruch
Die Versicherungspflicht ab 2009 gilt auch für diese Personengruppe. In der Konsequenz bedeutet das, dass manche Beamte und Pensionäre, die sich bislang mit der staatlichen Beihilfe begnügt haben, sich "beihilfeergänzend" versichern müssen.
Praxis-Tipp
Es kann sich für nicht versicherte Beamte und Pensionäre lohnen, in den ab Juli 2007 geöffneten Standardtarif zu wechseln und sich ab 2009 in den Basistarif übernehmen zu lassen, da sich der Beitrag nach dem Eintrittsalter bemisst. Wer also frühzeitig einsteigt, kann Beiträge über den Zeitablauf einsparen.

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Hier finden Sie weitere nützliche Informationen zum Thema PKV

Krankenhaustagegeld PKV

Ein Krankenhaustagegeld kann zum stationären Tarif nicht nur zusätzlich zur Deckung tatsächlicher Kosten vereinbart werden, sondern es wird auch gezahlt, wenn der Versicherte auf eine oder alle Wahlleistungen verzichtet. Die Höhe des zur Auszahlung kommenden Krankenhaustagegeldes als Ersatzleistung für die Nichtinanspruchnahme von Wahlleistungen kann bis zu 50 EUR betragen.

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PKV 2009

Nach Einschätzung der PKV wird die sog. Gesundheitsreform zur Verteuerung des Versicherungsschutzes führen. Denn beim neu geschaffenen Basistarif können Neukunden weder abgelehnt werden noch ist eine Risiko- oder Gesundheitsprüfung erlaubt. Auch der Wechsel von PKV -Bestandskunden in den Basistarif birgt finanzielle Konsequenzen in sich. Versicherte haben zu Beginn des Jahrs 2009 sechs Monate lang Zeit, um in den unter Umständen deutlich preiswerteren Basistarif zu wechseln. Der Basistarif muss von jedem PKV Anbieter ab 1.1.2009 angeboten werden. Der Leistungsumfang ist einheitlich und entspricht dem der GKV.

Billigste PKV

Wer Alterungsrückstellungen mitnehmen will, muss entweder in den Basistarif oder in einen neu zu kalkulierenden Tarif ab 2009 wechseln. Eine Aufnahmepflicht besteht für das gewählte Versicherungsunternehmen ebenfalls nur für den Basistarif. Wer zukünftig die übliche Privatversicherung haben möchte, muss sich dazu einer Gesundheitsprüfung unterziehen und evtl. Risiko- und Alterszuschläge hinnehmen. Auch eine Ablehnung ist möglich.
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PKV für Angestellte

Für Angestellte und Arbeitnehmer deren Lohn oder Gehalt über dem Beitragssatz der Versicherungspflichtgrenze von jährlich 48.150 Euro (entspricht einem Monatsgehalt von 4.012,50 Euro) brutto liegen, haben die Möglichkeit, sich in einer PKV zu versichern, bzw. von der gesetzlichen Krankenversicherung in eine Private Krankenversicherung zu wechseln. Weitere Voraussetzung für den Anspruch eines Versicherungsschutz in einer PKV ist, daß das Jahresbruttogehalt der Versicherungspflichtgrenze in den letzten 3 Jahren aufeinanderfolgend erreicht wurde. Unsere Versicherungsexperten beraten und informieren Sie gern ausführlich zum Thema Private Krankenversicherung für Angestellte.

Beitrag Vergleich PKV

Berücksichtigt werden muss auch, ob ggf. weitere Familienmitglieder gegen eigene, zusätzliche Beiträge mitversichert werden müssen und wie sich der Beitrag langfristig entwickelt.
Eine Entscheidungshilfe zur Einschätzung der längerfristigen wirtschaftlichen Vorteilhaftigkeit finden Sie in Kapitel 4 dieses Anhangs. In den Kapiteln 2 und 3 findet sich ein Vergleich, der bei der Beurteilung der Vor- und Nachteile von GKV und PKV behilflich sein kann.