Beitrag Berufsunfähigkeitsversicherung (BUV)
Grundsätzlich empfiehlt sich die Einholung mehrerer Vergleichsangebote, wobei auf identische Vorgaben geachtet werden sollte, damit
eine direkte Vergleichbarkeit gewährleistet ist. Die BU -Absicherung sollte auf die persönliche Situation bzgl. Rentenhöhe,
Versicherungsdauer und Leistungsdauer abgestimmt sein und möglichst verbraucherfreundliche Bedingungen beinhalten. Durch Staffelung
der Renten für einzelne Lebensphasen mit unterschiedlicher Versicherungs- und Leistungsdauer sowie unterschiedlichen
Pauschalregelungen (ab 50, 75, 100 Prozent) können Einsparungen erzielt werden. Auch die Vereinbarung einer längeren Karenzzeit
(z. B. 24 Monate) kann sinnvoll sein.
Für die Beitragsermittlung sind mehrere Einflussfaktoren relevant:
Geschlecht, Eintrittsalter, Versicherungsdauer, Leistungsdauer, Gesundheitszustand, Berufliche Risiken, Sonstige Risiken, Höhe der
BU -Rente.
Grundsätzlich gelten dabei folgende Aussagen:
Je höher das Eintrittsalter, desto höher der Beitrag.
Frauen zahlen höhere Beiträge als Männer.
Je höher das Eintrittsalter der Frau, desto größer ist der relative Beitragsunterschied zwischen Frauen und Männern.
Je länger Versicherungsdauer und Leistungsdauer, desto höher der Beitrag.
Je schlechter der Gesundheitszustand, desto unwahrscheinlicher ist die Versicherbarkeit.
Bei versicherbaren gesundheitlichen Beeinträchtigungen können Risikobeitragszuschläge vereinbart werden.
Höhere berufliche oder sonstige Risiken führen i. d. R. zu Beitragszuschlägen.
Der Beitragssatz richtet sich nach dem Verhältnis zwischen BU -Rente und Hauptversicherung und führt bei
Überschreiten der 24-Prozent-Regel (s. Ziff. 3.6) i. d. R. zu erhöhten Beiträgen.
